Freitag, 7. Dezember 2012
Prophet Muhammad (sav)
Prophet Muhammad (sav)
Können die Worte der Welt reichen, um dich zu erklären?
Können die Augen die Pracht deines Gesichtes sehen?
Können ohne dich in dieser Welt die Rosen aufblühen?
Du bist die Rose der Rosen nur du mein Sultan,
Prophet Muhammad, Sal lal la hu aley hi ve sellem.
Deine schöne, vorbildliche Moral erleuchtet unsere Welt
Das Universum schweigt nicht und erzählt uns von dir.
Fünf Mal am Tag das Gebet reinigt und poliert unser Herz
Du bist der Sultan der Herzen nur du mein Sultan,
Prophet Muhammad, Sal lal la hu aley hi ve sellem.
Du bist Muhammad der Vertrauenswürdige und bist schön
Du bist der letzte auserwählte Prophet für uns alle
Wie soll derjenige Gott erkennen, wenn er dich nicht kennt.
Du bist der Sultan der Herzen nur du mein Sultan,
Prophet Muhammad, Sal lal la hu aley hi ve sellem.
Von Mekka aus bist du in die Ganze Welt hineingeboren
Gottes licht hast du mitgebracht in unsere Herzens räumen
Bitte komme auch eines Tages zu uns in unseren träumen
Du Sultan der herzen nur du mein einziger Sultan
Prophet Muhammad, Sal lal la hu aley hi ve sellem.
Regeln und Verhalten beim Gebet (Du’a)
Regeln und Verhalten beim Gebet (Du’a)
1. Hab keine Zweifel im Du’a und zweifle nicht an seiner Erhörung, d. h. es soll nicht gesagt werden: „Verzeihe mir, wenn du willst.“, sondern: „Verzeihe mir!“ und sei sicher, dass
dein Du’a erhört wird.
Du sollst Allah mit dem ganzen Herzen rufen und es sollen dich keine deiner Sünden (egal, wie groß sie waren) daran hindern dein Du’a voller Demut zu tun, denn sogar das Du’a vom verfluchten Teufel direkt nach seiner Verfluchung wurde von Allah erhört (siehe Sura al-Hidschr 15:35-38):
„Fluch soll auf dir (dem Teufel) sein bis zum Tag des Gerichts. Er sprach (der Teufel): `Mein Herr, so gewähre mir Aufschub bis zum Tage, an dem sie auferweckt werden.` Allah sprach:
`Du bist unter denen, die Aufschub erlangen, bis zum Tage der bestimmten Zeit.`“
2. Wiederhole deine Du’a, mach es dem Propheten (s.a.s.) nach, denn wenn er Allah (t.)
um etwas gebeten hat, tat er das drei Mal. Wenn man für jemanden bittet, soll man mit sich
selbst beginnen.
3. Du sollst nicht voreilig sein, d. h., du sollst nicht sagen: „Ich habe gebetet, aber mein Gebet wurde nicht erhört.“
4. Wähle für dein Du’a die passenden Zeiten, wie den Tag von Arafat, Ramadhaan, Laylatul Qadr, Freitag, Dämmerungszeiten und die Stunden im letzten Drittel jeder Nacht.
5. Wähle die passenden Situationen, wie im Kampf für Allah (t.), die Zeit, in welcher der Regen fällt, Sujud im Gebet, nach den Pflichtgebeten und beim Fastenbrechen.
6. Wähle die richtige Stimme und vergiss nicht, mit wem du sprichst. Deine Stimme soll zwischen normal reden und flüstern sein - nie laut. Denn du rufst Den Hörenden und Sehenden! Deine Lage soll demütig bis gebrochen sein und du sollst deine Armut Allah (t.)
gegenüber ruhig zum Ausdruck bringen, denn wir sind die Armen und Er ist der Reiche.
7. Du sollst dein Du’a mit Lobpreisungen von Allah (t.), Dank und dem Rühmen Allahs (t.) mittels seiner Eigenschaften und Namen sowie dem Segenswunsch für unseren Propheten (s.a.s.) eröffnen und ebenso sollst du es beenden. Danach sollst du mit deinen Händen über dein Gesicht streichen.
8. Achte darauf, dass dein Essen, dein Trinken, deine Kleidung und deine ganze Habe aus Gutem/Erlaubtem halal finanziert worden ist. Hebe deine Hände mit den Innenflächen zum Himmel und wirf deinen Blick auf den Platz deines Sujuds.
9. Du solltest in Richtung Qiblah gewendet sein. Wenn du dich mit bekannten Du´as aus Qur´an und Sunnah begnügst, ist das gut. Wenn du freie eigene Du’a aus deinem Herzen machst, so vermeide Du’a, die ihre Wurzel nicht in unserer Religion haben.
10. Du sollst immer das Höchste verlangen. Wenn du z. B. um das Paradies bittest, bitte um al-Firdaus.
11. Mach dich von innen für dein Du’a rein; wenn du jemandem Unrecht getan hast, gib ihm sein Recht zurück, wenn du eine Sünde begangen hast, so kehre dich zu Allah (t.) mit einer Tauba. Wende dich Allah (t.) mit dem Herzen zu, damit du einer von denen wirst, von denen Allah (t.) in Surat al-Baqarah (2:186) sagt: „Sie sollen Mir antworten, damit ich ihnen antworte.“
12. Unser Prophet Muhammad (s.a.s.) sagte: „Wer von den Muslimen dieser Welt Allah um etwas bittet, dessen Gebet wird Allah (t.) erhören oder Ungutes von ihm abwenden, es sei denn, er
bittet um etwas, was nicht mit dem Islam vereinbar ist oder seinen Verwandten schaden würde.“
13. Vergiss nicht deine Brüder und Schwestern in dein Du’a mit einzubeziehen. Allgemein- alle Handlungen beginnen mit „Bismi-Llah ar-Rahman ar-Rahiem“- begonnen wird Reines, Gutes (Ankleiden, Betreten des Hauses,…) mit rechts, anderes
mit links (Entkleiden, Verlassen des Hauses,…)
→ Bukhari
Nach jedem Du’a An jedes Bittgebet schließt sich der Segenswunsch für unseren Propheten Muhammad (s.a.s.)
an – die so genannte „Ibrahimia“:
„Allahumma salli ´ala Muhammadin wa ´ala aali Muhammad,
(Allah, schenke Muhammad Heil und der Familie Muhammads,)
kama salaita ´ala Ibrahim wa ´ala aali Ibrahim.
(so wie Du auch Ibrahim Heil geschenkt hast und der Familie Ibrahims.)
Wa barik ´ala Muhammad wa ´ala aali Muhammad,
(Und segne Muhammad und die Familie Muhammads,)
kama barakta ´ala Ibrahim wa ´ala aali Ibrahim, fil ´alamin
(so wie Du auch Ibrahim gesegnet hast und die Familie Ibrahims, in allen Welten,)
Innaka hamidu-m-majiyd
(Du bist der zu Preisende, der Rühmenswerte.)
Freitag, 9. November 2012
Das Glaubensbekenntnis im Islam (Schahada)
Glaubensbekenntnis (Schahada)
Ein Glaubensbekenntnis ist im Islam ein öffentlicher
Ausdruck des persönlichen Glaubens, zu dem sich der Sprecher bekennt.
Ein Glaubensbekenntnis dient der Anerkennung durch die
Islamische Weltgemeinschaft (ummah) und fasst die wesentlichen Inhalte der
Glaubensgrundlagen zusammen.
Das Glaubensbekenntnis (Schahada) eines Muslim ist:
"Ich bezeuge: Es gibt keinen Gott außer Allah und ich
bezeuge, dass Muhammad der Gesandte Allahs ist."
(Aschhadu an la-ilaha-ill-Allah wa aschhadu anna Muhammadan
rasulullah)
Das öffentliche Aussprechen des Glaubensbekenntnis in
aufrichtiger Absicht (niyya) ist hinreichend, um als Muslim anerkannt zu
werden. Für die innere Aufrichtigkeit ist der Glaube an den Stamm der Religion (usul-ad-din) bedeutungsvoll.
Das Glaubensbekenntnis ist auch das Erste, was einem
Neugeborenem nach der Geburt in Form des Gebetsrufs ins Ohr geflüstert wird,
und der letzte Gruß den ein Sterbender von sich gibt.
Das islamische Glaubensbekenntnis hat eine Besonderheit
gegenüber allen anderen Bekenntnissen. Während die anderen Bekenntnisse mit
"Ich glaube an..." beginnen, beginnt das islamische Bekenntnis mit
einer deutlichen Ablehnung, was insbesondere im arabischen Wortlaut deutlich
wird. Es beginnt mit "la" (nein), was eine Verneinung und Lossagung
ist, denn erst wenn man sich von allem Falschen trennt, kann man die Wahrheit
annehmen. Erst wenn das schmutzige Glas von allem Schmutzigen gereinigt wird,
kann es saubere reinigende Wasser aufnehmen.
Das Glaubensbekenntnis wird auch als "beide
Bekenntnisse" [schahadatain] bezeichnet, da es aus zwei Bekenntnissen
besteht wobei das zweite Bekenntnis zum Propheten Muhammad (s.) aus gehend von
dem Glaubensprinzip des Prophetentums aus dem ersten Bekenntnis der Einheit (tauhid) folgt.
Eine Variante des Glaubensbekenntnisses muss auch bei der
Bekenntnisverlesung (taschahhud) im Ritualgebet rezitiert werden. Dort heißt
es:
"Ich bezeuge: Es gibt keinen Gott außer Allah, Er ist
Einzig und nichts ist ihm gleich, und ich bezeuge, dass Muhammad Sein Diener
und Gesandter ist."
(Aschhadu la-ilaha-ill-Allah, wahdahu la scharika la, wa
aschhadu anna Muhammadan abduhu wa rasuluhu)
Die Besonderheit dieser Variante besteht in der Tatsache,
dass der Höchste aller Geschöpfe, Prophet Muhammad (s.) zuerst als Diener und
dann erst als Gesandter [nabi] vorgestellt wird, denn nur die Stellung eines
(idealen) Gottesdieners führt zum Prophetentum.
Aussprüche von Prophet Muhammad (sav)
Aussprüche von Prophet Muhammad (sav)
"Diejenigen unter den Gläubigen besitzen den stärksten
Glauben, die das beste Verhalten an den Tag legen. Der beste unter euch ist
derjenige, der die Frauen am besten behandelt."
„Wer will, dass
Allah ihn vor der schwierigen Situation im Jenseits bewahrt, soll jemanden in
seiner Notlage helfen oder ihn von dort ganz herausholen."
"Betrachte keine gute Tat als bedeutungslos an, sei es
denn auch nur ein Lächeln, dass du deinem Bruder entgegenbringst."
"Wenn ihr nicht sündigen würdet, würde Allah euch
beseitigen und an eurer Stelle andere erschaffen, die sündigen, aber aufgrund
ihrer Reue um Vergebung bitten, so dass Allah ihnen vergibt."
"Wenn ein junger Mensch einem älteren aufgrund seines
Alters gütig ist, so wird Allah, ihm in seinem Alter jemanden zuweisen, der
großzügig ihm gegenüber sein wird."
"Wer nicht freundlich und barmherzig handelt, bleibt
auch von der Belohnung für gute Taten ganz fern."
"Derjenige, der eine kranke Person am Abend besucht,
wird von 70.000 Engel begleitet, die bis zum nächsten Morgen um die Vergebung
seiner Sünden beten. Für ihn wird ein Garten im Paradies bereitgestellt. Und
wer jemanden am Morgen besucht besucht, den begleiten wiederum 70.000 Engel bis
zum Abend und beten für seine Vergebung. Für ihn wird ein Garten im Paradies
bereitgestellt."
"Macht es einfacher, erschwert es nicht. Gebt frohe
Botschaft, rufet kein Abscheu hervor."
Allah sprach:"Meine Liebe ist denen versprochen, die
sich um meinetwillen lieben, um meinetwillen zueinanderfinden, um meinetwillen
gegenseitig besuchen und um meinetwillen füreinander Ausgeben."
"Die Gläubigen sind zueinander wie Ziegelsteine, die
sich in der Wand mit gegenseitiger Kraft unterstützen."
"Allah gebietet euch gewiss euren Müttern zu dienen.
Und dann gebietet Er euch wieder euren Müttern zu dienen. Und dann gebietet Er
euch wiederum euren Müttern zu dienen. Dann gebietet Er euch euren Vätern zu
dienen.
Dann gebietet Er euch eure Verwandschaft nach
Verwandschaftsgrad zu behüten."
"Allah, der Allmächtige, zeigt Seine Barmherzigkeit den
Barmherzigen. Seit barmherzig zu denen auf der Erde, damit ihr Barmherzigkeit
von denen bekommt, die im Himmel sind."
"Hasst euch nicht gegenseitig! Seid nicht neidisch
gegeneinander! Kehrt euch nicht den Rücken zu! O ihr Diener Allahs, werdet zu
Geschwistern. Es ist dem Muslim nicht erlaubt, länger als drei Tage seinem
Bruder gegenüber gekränkt zu sein."
Dies ist nur ein kleiner Teil seiner vielen Aussprüche zur
Barmherzigkeit Gottes.
Als gläubige Muslime mit dem Glauben, dass er der letzte
Prophet ist, ist es unsere Aufgabe, ihn und seine Botschaft kennenzulernen.
Diese Ausspruch-Sammlung zeigt uns durch die Worte des
Propheten Muhammed (Friede sei mit Ihm) nur einen Aspekt
seines edlen Charakters.
Aussprüche des Propheten Muhammad (s.a.v.)
Aussprüche des Propheten Muhammad (s.a.v.)
Der Prophet war eines Tage zu den Leuten hinausgegangen, als
ein Mann zu ihm kam und sagte: „Was ist iman?“ Er sagte: „Iman ist, daß du an
Allah glaubst, an Seine Engel, an das Zusammentreffen mit Ihm und an Seine
Gesandten und an die Auferstehung.“ Er fragte: „Was ist Islam?“: Er sagte: „
Islam ist, daß du Allah dienst, Ihm nichts beigesellst, das Gebet einhältst,
die zakat zahlst und den ramadan hindurch fastest.“ Er fragte: „Was ist
ihsan?“: Er sagte: „Daß du Allah dienst, als ob Du ihn siehst. Denn selbst wenn
du Ihn nicht siehst, so sieht er Dich doch.“ (Abu Huraira; Buchari)
Allahs Gesandter hat gesagt: „Der im Glauben vollkommenste
unter den Gläubigen ist der mit dem besten Charakter.“ (Abu Huraira; Abu Dawud,
Darimi)
Allahs Gesandter hat gesagt: „Die Sache des Gläubigen ist
wunderbar. Alle seine Angelegenheiten sind gut für ihn, und dies ist bei
niemandem so außer dem Gläubigen. Wenn ihm etwas Schlechtes widerfährt, ist er
geduldig, und dadurch wird es gut für ihn, und wenn ihm Gutes widerfährt, ist
er dankbar, und dadurch wird es gut für ihn.“ (Suhaib; Muslim)
Ibn Abbas berichtete: Ich hört Allahs Gesandten sagen:
„Derjenige ist nicht gläubig, der sich satt ißt, während sein Nachbar an seiner
Seite hungert.“ (Ibn Abbas; Baihaqi)
Selten hielt Allahs Gesandter eine Ansprache, ohne zu sagen:
„Keinen Glauben hat der , dem man kein Vertrauen entgegenbringt, und ohne
Religion ist der, der seine Zusagen nicht einhält.“ (Anas; Mischkat)
Allahs Gesandter hat gesagt: „Allah spricht: ´Nichts, wodurch
Mein Diener sich mir nähert, ist mir lieber, als was ich ihm als Pflicht
auferlegte. Doch Mein Diener hört nicht auf, sich Mir durch freiwilliges Tun zu
nähern, bis ich ihn (dafür) liebe. Und wenn Ich ihn liebe, dann bin Ich sein
Ohr, mit dem er hört, und sein Auge, mit dem er sieht, seine Hand, mit der er
etwas greift, und sein Fuß, mit dem er geht.“ (Abu Huraira; Buchari)
Der Prophet hat gesagt : „Religion ist leicht; und niemand
macht die Religion schwerer, ohne, daß sie ihn übermannt. Leitet daher zum
Rechten und seid maßvoll und freut euch und bittet um (Allahs) Hilfe
frühmorgens, abends und in einem Teil der Nacht.“ (Abu Huraira; Buchari)
Donnerstag, 25. Oktober 2012
Abschiedspredigt von Prophet Muhammad (sav)
Abschiedspredigt von Prophet Muhammad (sav) (Gottes Friede und
Segen seien auf ihm)
Lob sei Allah ! So loben wir Ihn, bitten Ihn um Hilfe,
flehen Ihn um Verzeihung an und wenden uns zu Ihm Wen Allah, den kann niemand
irreleiten, und wen Allah irregehen lässt, für den gibt
keinen, der ihn rechtleitet.
Ich bezeuge, daß es keine Gottheit außer Allah gibt Ihn
allein, der keine Gefährten hat. O ihr Leute, hört auf meine Worte; denn ich
glaube
nicht, daß ich und ihr wieder in einer solchen Versammlung
zusammenkommen werden und das ich nach diesem Jahr noch eine Pilgerfahrt machen werde.
O Ihr Leute, Allah sagt:" O ihr Menschen, wahrlich wir
haben euch geschaffen von einem männlichen und einem weiblichen und haben euch
zu Völkerschaften und zu Stämmen gemacht, so daß ihr
einander kennt Wahrlich, der edelste unter euch vor Allah ist der
Gottesfürchtige
unter euch" (49/13)
Ein Araber ist nicht vorzüglicher als ein Nichtaraber, noch
ein Nichtaraber vorzüglicher als ein Araber; Ein Schwarzer ist nicht
vorzüglicher als ein Weißer, noch ein Weißer als ein
Schwarzer, außer durch Frömmigkeit. Wahrlich alle Dinge aus der Dschahilija ( Zeit der Unwissenheit vor dem Islam) sind nun unter meinen
Füßen abgeschafft. Die Blutrache der Dschahilija ist aufgehoben.....
Die Wucherzinsen aus der Dschahilija sind aufgehoben... All
dies ist aufgehoben
Ihr Leute, wahrlich euer Blut, euer Eigentum und euere Ehre
sind unantastbar, bis Ihr euerem Herrn gegenübersteht ebenso wie der jetzige Tag und der jetzige Monat und diese euere Stadt
Heilig sind Ihr Leute, ihr habt ein gewisses Recht Über euere Frauen, und sie haben ein gewisses Recht über euch.
Sie haben euch gegenüber die Pflicht, nicht euer Bett
entehren zu lassen und kein offenkundige Unmoral zu begehen ...
Nichts, was dem Bruder gehört, ist einem erlaubt , es sei
denn, er gebe es gerne und freiwillig. Tut euch nicht selbst Unrecht.
Ihr Menschen, jeder Muslim ist der Bruder des Anderen, und
wahrlich,die Muslime sind Brüder Kehrt nach mir nicht zum Irrtum zurück,
so daß ihr euch die Köpfe abschlagt.
Wenn euch ein schwarzer Sklave ...befiehlt und euch durch
das Buch Allah´s leitet, so hört auf ihn und gehorcht ihn !
Ihr Leute, es gibt keinen Propheten nach mir und keine (neue
Religiöse) Gemeinschaften, Umma, nach euch
Und ich habe euch etwas hinterlassen, wodurch ihr in der
Folge nie mehr irregehen werdet, wenn ihr euch daran haltet: das Buch Allah´s
Und hütet euch davor, in religiösen Dingen die Grenzen zu
überschreiten, denn die jenigen, die vor euch waren, sind durch überschreiten
der Grenzen der Religion ins verderben gestürzt worden
Wahrlich, dienet eurem Herrn, betet fünfmal Täglich, fastet
in dem Monat (Ramadan), zahlt eure Almosensteuer auf euren Besitz mit Guten
Willen, und vollzieht die Pilgerfahrt zum Hause Allah´s und
gehorcht den Herrchenden; so werdet ihr ins Paradies eingehen.
Wer Anwesend ist künde dies dem Abwesenden, denn gar viele,
denen esmitgeteilt wird, sind aufmerksamer als die, die zuhören.
Wenn ihr über mich befragt würdet, was würdet ihr sagen?
Sie antworten: „Wir bezeugen das du das anvertraute Gut
recht gezahlt hast und die Botschaft mitgeteilt hast und uns guten Rat gegeben
hast".
Da sprach der Gesandter Allah´s (s.a.s) seinen Zeigefinger
gegen den Himmel hebend und auf die Leute deutend: Allah, bezeuge, O Allah,
bezeuge, O Allah bezeuge !
Der Prophet Muhammed (s.a.v) hielt diese Predigt bei der
letzten Wallfahrt in Mekka (632).
Aussprüche des Propheten Muhammad (s.a.v.) 1
Die Sucht nach mehr richtet die Menschheit zugrunde.
Wer an Wissen zunimmt aber nicht an Leitung, der nimmt in Bezug auf Gott nur an Entfernung zu.
Gott hat sich selbst Barmherzigkeit vorgeschrieben. Wahrlich, er wird euch versammeln zum Tage der Auferstehung, dem unzweifelhaften.
Alleinsein ist besser als ein schlechter Gesellschafter, aber ein rechtschaffener Gefährte ist besser als Alleinsein.
Bemitleidet drei: den Reichsten seines Volkes, wenn er verarmt; den Mächtigsten seines Volkes, wenn er erniedrigt wird, und einen Gelehrten, mit dem sich die Dummen amüsieren.
Bezahle den Arbeiter, bevor sein Schweiß getrocknet ist.
Die Welt ist ein Kerker für den Gläubigen und ein Paradies für den Ungläubigen.
Die Welt und das Jenseits sind wie zwei Waagschalen; wenn die eine schwer wird, wird die andere leicht; sie sind wie Ost und West, wie zwei Ehefrauen: wenn du die eine zufriedenstellst, erzürnst du die andere.
Im Westen gibt es ein Tor, das für die Reue offensteht; seine Spannweite ist siebzig Jahre, und's wird nicht geschlossen, ehe die Sonne im Westen aufgeht.
Stellt euch nicht krank, sonst werdet ihr krank, und grabt euch nicht euer Grab, sonst sterbt ihr.
Samstag, 20. Oktober 2012
Prophet Muhammad (sav)
Prophet Muhammad (sav) ist der letzte Gesandte Gottes. Ihm
hat Gott sein Wort, den Koran, innnerhalb von 23 Jahren offenbart. Er ist
Vorbild für die Muslime. Seine Aussprüche, Verhaltens- und Lebensweisheiten wurden
von seinen Gefährten festgehalten und überliefert.
Er wurde um das Jahr 570 n. Chr. in Mekka auf der Arabischen
Halbinsel geboren und gehörte dem Stamm der Quraish an. Seine Abstammung geht
auf den Propheten Ismael, den Sohn Abrahams und Hagars, zurück. Der Prophet
verlor früh seinen Vater Abdullah und seine Mutter Aminah. Als Vollwaise wuchs
er zunächst bei seinem Großvater Abd’al-Muttalib, später bei seinem Onkel Abu
Talib auf.
Der Götzendienst (Polytheismus) war zur damaligen Zeit in
Mekka sehr verbreitet. Die gesellschaftlichen Lebensumstände dort waren
schlecht und grausam.
Der Prophet entwickelte sich bereits vor seiner
Gottesgesandtschaft für seine Umwelt und Mitmenschen zu einer
vertrauenswürdigen Persönlichkeit und erhielt demgemäß den Beinamen ´Muhammd
el-Amin´ [ ‘Muhammad der Vertrauenswürdige’]. Jedermann vertraute ihm seine
wertvollsten Gegenstände an, die er sonst niemandem übergeben konnte. Gott
erwählte ihn als seinen letzten Propheten und bereitete ihn auf seine große
Aufgabe vor. Er galt als eine fehlerfreie, makellose Persönlichkeit und war vor
Sünden beschützt.
Etwa im Alter von 25 Jahren heiratete der Prophet Khadidja,
für die er bereits Handelsbeziehungen übte. Sie hatten zwei gemeinsame Söhne
und vier Töchter.
Offenbarung und Botschaft
Im 40. Lebensjahr (610 n. Chr.) erhielt er die erste
Offenbarung Gottes durch den Engel Gabriel auf dem Berge Nur. Dorthin zog er
sich bereits öfter zurück, um über die unmoralische Lebensart seiner
Gesellschaft nachzudenken, bevor er mit der Gottesgesandtschaft ausgezeichnet
wurde.
Vers für Vers, Abschnitt für Abschnitt vervollständigte Gott
der Allerbarmer seine Offenbarung in 23 Jahren. Die erste Aussage der
Offenbarung Gottes an seinen Gesandten lautete:
„Lies, im Namen deines Herrn, der erschaffen hat,
Er schuf den Menschen aus einem Klumpen Blut.
Lies!, denn dein Herr ist der Allgütige,
Der (den Menschen) lehrte durch die Feder,
den Menschen lehrte, was er nicht wusste.“ [Koran 96/1-2].
Mit diesen göttlichen Worten begann sein Prophetentum und
die Welt konnte sich nun auf die Barmherzigkeit Gottes freuen: „Wir entsandten
dich nur als eine Barmherzigkeit für alle Welten“. [Koran: 21/107.]
Die universale Botschaft, die Gott durch seinen Gesandten
den Menschen verkündigte, sollte die Gesellschaft verändern.. So kam es zu
Gerechtigkeit unter den Menschen und zur Abkehr vom Bösen. Seine Botschaft
betonte besonders die hohen moralischen Werte und die Gerechtigkeit. Dies wird
in der Sura 68 Vers 4 des Koran deutlich: „Und du besitzest ganz sicherlich
hohe moralische Eigenschaften“.
Der Prophet sagte dazu selbst: „Ich wurde entsandt, um hohe
edle Charakterzüge zu vervollkommnen“. So erbten wir die prophetischen Werte
wie Sanftmut, Friedfertigkeit und Toleranz. Eine Eigenschaft des Propheten war
auch, sanftmütig (halim) zu sein. Die Quelle seiner Moral und der Toleranz ist
der Koran.
Toleranz und Mitmenschlichkeit
Sowohl in den heiligen Schriften wie mystischen Büchern, als
auch in Werken der Philosophie und Weisheit, taucht der Begriff Toleranz als
die wichtige Charaktereigenschaft immer wieder auf. Die Tradition der Toleranz
findet ihre Akzeptanz und Fortsetzung ebenfalls in der Spiritualität und
Frömmigkeit des Islam.
So legten Gott und der Prophet des Islam allen Menschen
gegenseitige Toleranz ans Herz. Deshalb sollte ein Muslim mit Andersdenkenden
und Andersglaubenden gütig umgehen und deren Einstellungen und Meinungen
respektieren. Darüber lesen wir im Koran: „Euch euer Glaube, mir mein Glaube.“ (109/6)
So praktizierte der Prophet selbst diese Werte und empfahl
uns, tolerant gegenüber anderen zu sein. Er äußerte sich so darüber: „Ein
Muslim ist ein Mensch, der mit allen gut auskommt und mit dem man auch gut
auskommen kann.“
Zweifellos ist Gott der Barmherzigste der Barmherzigen, er
liebt die Menschen, die Mitleid haben. Der Prophet hielt an seiner Toleranz
immer fest, auch wenn das Leiden zunahm. Er besaß einen sehr sanftmütigen
Charakter, mit dem er auch Böses ertragen und dulden konnte. Nicht-Muslimen tat
er nie Unrecht an. Als der Prophet Muhammed in der Gebirgsstadt Taif (in der
Nähe Mekkas) mit Steinen beworfen wurde, betete er zu Gott für seine Verfolger
mit folgenden Worten: „O mein Herr! Erbarme dich ihrer. Denn mein Volk ist
unwissend. Sie wissen nicht, was sie getan haben.“
Vorbild und Beispiel
Für Muslime ist er ohne Zweifel ein universeller Bote
Gottes, der mit seiner Lehre für alle Zeiten einen vorbildlichen Charakter
besitzt.
Durch seinen Sanftmut und seine Güte zeigte er einen Weg
auf, der für die Menschheit bahnbrechend sein sollte.
Der Gesandte Gottes galt in seiner Umgebung als
außerordentlich vertrauenswürdig, wahrheitsliebend, großzügig, hilfsbereit,
freundlich, höflich und sehr bescheiden. Außerdem war er innerlich und
äußerlich rein, was er auch jedem empfahl. Er war sowohl Prophet als auch
Diener Gottes.
Sowohl um das soziale Leben seiner Gesellschaft, als auch um
das Leben seiner Familie kümmerte er sich. Auf eine würdige Verhaltensweise
gegenüber Frauen legte er großen Wert. In seiner Abschiedspredigt äußerte er
sich dazu: „Ich empfehle, dass ihr die Rechte der Frauen achtet und
diesbezüglich gottesandächtig handelt. Denn ihr habt ein gewisses Recht über
euere Frauen, sie haben ein gewisses Recht über euch.“ Aus diesem Grund pflegte
er nicht nur ihre Bedürfnisse zu erfüllen, vielmehr zeigte er sich seinen
Frauen gegenüber in jeder Hinsicht behilflich und verständnisvoll.
Auch als Ehemann brachte er seiner Frau Freundschaft,
Respekt und praktische Unterstützung entgegen und sagte: „Das Paradies liegt zu
Füßen der Mütter“. Mit dieser Aussage verdeutlicht er, dass er die
Frauenrechte, insbesondere die der Mutter für fundamental hielt.
Toleranz gegenüber Andersgläubigen und Nachbarn
Seine Lebensweise zeigte gegenüber Angehörigen anderer
Religionen großen Respekt und menschliche Nähe. Er lehrte seine Anhänger, dass
zu Christen und Juden eine besondere Nähe besteht und dass den Menschen die
freie Wahl obliegt, den Glauben an Gott anzunehmen oder abzulehnen, und dass
Muslime ihre Mitmenschen mit Güte behandeln sollen. Muhammed sah sich als Nachfolger
Jesu und bezeichnete diesen als seinen „Bruder“.
Toleranz gegenüber Nachbarn ist im Islam sowohl eine soziale
Aufgabe, als auch ein Gebot; denn Nachbarn kommen gleich nach der Familie.
Die Beachtung der Rechte der Nachbarn und Pflege guter
Nachbarschaft war für ihn äußerst wichtig. Dabei spielte die Glaubensrichtung
des Nachbarn keine Rolle.
So bekräftigte er diese Ansicht mit Nachdruck:
„Derjenige ist kein (wahrhaftiger) Gläubiger, der sich satt
isst, während sein Nachbar Hunger leidet.“ Desgleichen betont er:
„Derjenige glaubt nicht, dessen Nachbarn vor seinen
Missetaten nicht sicher sind.“
Hidschra (Auswanderung) und Tod
Der Prophet nahm die Einladung der muslimischen Gruppe der
Stadt Yathrib (später Medinat-an-Nabi* = Medina**) an und wanderte mitsamt
allen gläubigen Muslimen dorthin aus. Damit konnte er das Leben seiner Person
und die Existenz seiner Gemeinde retten.
Die Auswanderung des Propheten Muhammad von Mekka nach
Medina (Yathrib) erfolgte im September 622 n. Chr. In Medina schloss er mit
unterschiedlichen Religionsgemeinschaften und Stämmen ein Friedensabkommen.
Dank dieses Gesellschaftsabkommens lebten Juden, Christen und Muslime in dieser
Stadt ziemlich friedlich zusammen. Das Abkommen bildete die Grundlage für eine
friedliche Koexistenz arabischer und jüdischer Stämme, die seit Jahrhunderten
miteinander unfriedlich umgingen.
Auch die erste Moschee des Islam wurde vom Propheten und
seinen Gefährten in Medina errichtet. Ebenso gründete er die erste Gemeinde und
Gemeinschaft des Islam. Im Jahr 632 starb er in Medina wurde in der erwähnten
Moschee begraben.
Die wichtigste Botschaft des Propheten des Islam damals wie
heute ist das friedliche Zusammenleben aller Menschen.
Die Muslime freuen sich über die gesegnete Geburt ihres
Propheten und feiern dies jedes Jahr.
Koran 49/13: O ihr Menschen, Wir haben euch von Mann und
Weib erschaffen und euch zu Völkern und Stämmen gemacht, daß ihr einander
kennen möchtet. Wahrlich, der Angesehenste von euch ist vor Gott der, der unter
euch der Gerechteste ist. Siehe, Gott ist allwissend, allkundig.
Koran 35/24: Wahrlich, Wir haben dich mit der Wahrheit
entsandt, als Bringer froher Botschaft und als Warner; und es gibt kein Volk,
bei dem nicht früher schon ein Warner erschienen wäre.
Abonnieren
Kommentare (Atom)







