Sonntag, 6. Januar 2013

Prophet Muhammad (sav) sagte:




An-Nawwas bin Sam’aan berichtete, dass der Prophet Muhammad sagte: 

“Rechtschaffenheit ist guter Charakter und Sünde ist, was dich plagt und von dem du nicht willst, dass die Menschen davon wissen.” (Sahih Muslim)

An-Nawwas bin Sam’aan war ein berühmter Gefährte des Propheten Muhammad.  Er gehörte zum arabischen Stamm von Kallaab und nach dem Tod des Propheten Muhammad siedelte er in Syrien.  

Seine Überlieferung wurde von einem Gelehrten des Hadith mit dem Namen Muslim bin Hajjah gesammelt, der 817 nChr in der Stadt Naishapur, in Nord-Ost Iran, geboren worden war und dort im Alter von 58, im Jahr 875 nChr verstarb.  Muslim begann im Alter von15, die Wissenschaft der prophetischen Hadithe zu studieren und er reiste in den Iraq, Hijaz (westliches Saudi Arabien) Syrien und Ägypten, wo er unter den Meistern des Hadith lernte, wie al-Bukhary und Ahmad ibn Hanbal.  Er stellte ein Buch zusammen, das über 9 200 Hadith enthält und als Sahih Muslim bekannt ist.  Muslimische Gelehrte betrachten es als die authentischste Zusammenstellung prophetischer Hadithe nach Sahih al-Bukhary.    

Diese Überlieferung ist wichtig, denn sie beleuchtet einige feinere Aspekte von Rechtschaffenheit und Sünde und hilft dabei, sie beide zu definieren.  Da der Islam dem Glauben und dem Gottesdienst an dem Einen Gott eine große Wichtigkeit beimißt, könnte man unrichtiger Weise denken, dass dies allein schon ausreicht, um rechtschaffen zu sein.  Dieser Hadith zeigt allerdings, dass eine der Hauptkonsequenzen des korrekten und wahren Glaubens der gute Charakter ist, und dies ist der eigentliche Aspekt der Bedeutung von Rechtschaffenheit.  Er betont einige von den Bedeutungen die wir in der Aussage Gottes finden können, die erwähnt, dass Rechtschaffenheit sich ebenso wie in der Kombination aus korrektem Glauben und vorschriftsmäßigem Gottesdienst, auch in einem angemessenem Verhalten in zwischenmenschlichen Beziehungen äußert:  

“Es ist keine Frömmigkeit, wenn ihr eure Angesichter in Richtung Osten oder Westen wendet; Frömmigkeit ist vielmehr, dass man an Gott glaubt, den Jüngsten Tag, die Engel, das Buch und die Propheten und vom Besitz – obwohl man ihn liebt – den Verwandten gibt, den Waisen, den Armen, dem Sohn des Weges, den Bettlern und (für den Freikauf von) Sklaven, dass man das Gebet verrichtet und die Zakah entrichtet.  Es sind diejenigen, die ihr Versprechen einhalten, wenn sie es gegeben haben; und diejenigen, die in Elend, Not und in Kriegszeiten geduldig sind; sie sind es, die wahrhaftig und gottesfürchtig sind.” (Quran 2:177)

Einer der hauptsächlichen  Zwecke des Gottesdienstes ist, vorteilhafte Nutzen für einen selbst und die Gesellschaft hervorzurufen.  Gott sagt über das Salah (Gebet): 

“Wahrlich, das Gebet hält von schändlichen und abscheulichen Dingen ab... ” (Quran 29:45)

Daher kann man ohne jegliche Zweifel sagen, dass der Islam kam, um die guten Verhaltensweisen zu vervollkommnen, wie es der Prophet selbst tat:

“Wahrlich, ich bin nur gesandt worden, um die edelsten Charaktereigenschaften zu vervollständigen.” (Sahih Muslim)

Da der Islam nicht nur eine Religion, sondern eine komplette Lebensweise ist, die alle verschiedenen Facetten und Aspekte einschließt, werden gute Manieren wirklich als Teil des Gottesdienstes betrachtet, durch den man dieselbe Belohnung erhält, wie wenn man andere, offensichtlichere freiwillige gottesdienstliche Handlungen verrichtet.  Der Prophet, Gottes Segen und Frieden seien auf ihm, sagte:

“Durch seine Manieren und sein gutes Verhalten kann der Gläubige den Rang einer Person erreichen, die regelmäßig fastet und in der Nacht betet. (Abu Dawud)

Der Prophet hat sogar versichert, dass es eine der besten gottesdienstlichen Handlungen ist, die keiner anderen nachsteht als den Verpflichtungen des Islam:  

“Am Tag der Wiedererweckung wird nichts schwerer in der Waagschale (der guten Taten) wiegen, als gutes Verhalten.  Gott haßt denjenigen, der schwört und Unanständiges spricht.” (Abu Dawud, Al-Tirmidhi)

Indem man gutes Verhalten an den Tag legt, wird man zu einem der beliebten Diener Gottes.  Der Prophet sagte:

“Die beliebtesten Diener Gottes sind bei Gott diejenigen, die das beste Benehmen haben.” (Al-Hakim)

Wenn man die Wichtigkeit der guten Charaktereigenschaften und ihre wesentliche Rolle in der Definition der Rechtschaffenheit erkennt, einem Aspekt, der ein Ziel des Islam dastellt, leitet es den Muslim dazu an, diesen Aspekt des Glaubens auch zu erfüllen, denn man kann durch bloßen Glauben und Ergebenheit zu Gott ohne guten Charakter nicht "rechtschaffen" werden.  

Aber - was wird als guter Charakter betrachtet?  In Qur´an und Sunnah finden wir zahlreiche Texte, die es als jeden Charakterzug definieren, der für die Menschen von Nutzen ist, sowohl für einen selbst wie für andere, und gleichzeitig weder allgemein noch im besonderen durch den Islam verboten ist.  Beispielsweise sagt Gott im Qur´an: 

“Die den Groll unterdrücken und den Menschen vergeben.  Und Gott liebt die Rechtschaffenen.” (Quran 3:134)

Rechtschaffenheit ist gerecht, ehrlich und freundlich mit seiner Familie umzugehen.  Der Prophet sagte:   

“Die Gläubigen mit dem vollkommensten Glauben sind diejenigen mit dem vollkommensten Benehmen und Verhalten.  Und die besten von euch sind diejenigen, die am besten zu ihren Familien sind.” (Al-Tirmidhi)

Ehrlichkeit ist ein wesentlicher Aspekt des guten Charakter, der zum Paradies führt.  Der Prophet sagte:. 

“Wahrlich, Ehrlichkeit ist rechtschaffen und wahrlich, Rechtschaffenheit führt zum Paradies.” (Sahih Muslim)

Dies sind nur wenige Beispiele der zahlreichen Texte, die den guten Charakter und das Benehmen festlegen und die Muslime ermahnen, vortrefflich darin zu sein.  Obwohl Rechtschaffenheit die Taten umfaßt, die natürlicher Weise dem Gewissen der Menschen gefallen, spielt Religion eine lebendige Rolle darin, zu definieren, welche dies sind.  Beispielsweise kann etwas, dessen Schaden größer ist als sein Nutzen, nicht als rechtschaffen bezeichnet werden, auch wenn es sonst als gut und rechtschaffen angesehen wird.  Der Prophet sagte:. 

“Es ist keine Rechtschaffenheit, dass ihr auf der Reise fastet.” (Sahieh Al-Bukhari)

Obwohl Fasten eine der lobenswertesten Taten ist, wird es hier aufgrund des Schadens, den es für den Einzelnen und seine Begleiter während einer Reise anrichten kann, nicht als Rechtschaffenheit betrachtet.  Von einem Reichen zu stehlen, um es den Armen zu geben, kann nicht als Rechtschaffenheit betrachtet werden, denn Stehlen ist von der Religion verboten. 

Zur gleichen Zeit kann eine Tat, die gelegentlich als rauh angesehen wird, ein anderes Mal als guter Charakter betrachtet werden, wie einem Kind in einem bestimmten Alter als erzieherisches Mittel einen Klaps zu geben.  Der Prophet sagte:. 

“Weist eure Kinder an zu beten, wenn sie sieben sind, und schlagt sie [wenn sie es nicht tun] wenn sie zehn sind…” (Abu Dawud)

Aus diesem Grund suchen wir die göttliche Leitung, um für uns die guten Manieren und Charaktereigenschaften anhand des Beispiels des Propheten zu bestimmen, wie Gott sagt:. 

“Du (o Muhammad) verfügst wahrlich über gute Tugendeigenchaften.” (Quran 68:4)

Gott sagt auch:.  

“Wahrlich, ihr habt an dem Gesandten Gottes ein schönes Vorbild…” (Quran 33:21)

Aischa, die Frau des edlen Propheten, wurde über seinen Charakter befragt.  Sie antwortete:

“Sein Charakter war der des Qur´an.” (Sahieh Muslim, Abu Dawud)

Im zweiten Teil dieser Überlieferung erwähnte der Prophet einen anderen feinen Aspekt der Sünde, nämlich dass Sünde das ist, was das Gewissen einer rechtschaffenen Person belastet und das sie vor anderen zu verbergen versucht.  Eine Menge Taten fallen uns da ein, wenn wir diese Worte hören. 

Gott hat jede Seele, wenn auch begrenzt, mit der Fähigkeit ausgestattet, das Wahre vom Falschen zu unterscheiden. 

“und [Er hat]ihr den Sinn für ihre Sündhaftigkeit und für ihre Gottesfurcht eingegeben.” (Quran 91:8)

Solange eine Person nach der Rechtschaffenheit strebt, weiß sie aufgrund ihres schlechten Gewissens, wenn sie etwas Falsches getan hat, auch wenn sie zahlreiche Wege finden mag, um sich für das, was sie tut, zu entschuldigen.  Sie würde niemals wollen, dass irgendjemand davon erfährt, denn sie schämt sich dafür; ihre Religion ist mit Schüchternheit, Schamhaftigkeit und Verlegenheit bereichert.  Der Prophet sagte:

“Schamhaftigkeit und Verlegenheit gehören zur Vervollkommnung des Glaubens.” (Sahieh Al-Bukhari)

Schamhaftigkeit ist etwas, das einen Menschen davon abhalten kann, Böses zu tun.  Der Prophet sagte: 

“Wenn du dich nicht schämst, dann tue, was du willst.” (Sahieh Al-Bukhari)

Schamhaftigkeit, deren höchste Stufe die Schamhaftigkeit vor Gott ist, Sünden zu begehen, es ist ein Schlüsselfaktor, um Sünden zu vermeiden und dieser Standard kann dazu verwendet werden, um zu beurteilen, ob eine Tat eine Sünde ist oder nicht. 

Diese Gefühle des Gewissens und der Schamhaftigkeit sind die natürliche Konsequenz des wahren Glaubens, und dies ist es, was die Religion des Islam in einem Menschen erschaffen will, ein islamisches Gewissen, das die Menschen durch ihre Leben führt.  

Dieses innere Gewissen ist es, das den Zustand des Herzens des Einzelnen preisgibt, ob es lebendig ist, bei der Suche nach der Wahrheit, oder tot, erfüllt von Gelüsten dieses weltlichen Lebens.  Ein Mangel an Religiösität und die Neigung zur Sünde verursachen, dass ein Mensch sein Gewissen verliert und es nicht länger als Quelle der Rechtleitung verwenden kann. 

“…Warum demütigten sie sich dann nicht, als Unsere Strafe über sie kam?  Jedoch ihre Herzen waren verhärtet, und Satan ließ ihnen alles, was sie taten, als wohlgetan erscheinen.” (Quran 6:43)

“Sind sie denn nicht im Lande umhergereist, so dass sie Herzen  haben können, um zu begreifen, oder Ohren, um zu hören?  Denn wahrlich, es sind ja nicht die Augen, die blind sind, sondern blind sind die Herzen in der Brust.” (Quran 22:46)

Das Herz kann in Verbindung mit dem Verstand und der Offenbarung, als Führer verwendet werden, um die Suche nach der Wahrheit zu erleichtern.  Das Herz von jemandem, der nach der Wahrheit sucht, ist wirklich eines, das lebendig ist, denn es ist dieses Leben und die Sehnsucht, die es veranlaßt zu suchen.  Diese Art von Menschen wird in keiner anderen Religion als der, die Gott der Menschheit bestimmt hat, Frieden für ihre Herzen finden; und solange ihre Sehnsucht nach der Wahrheit existiert, wird ihr Gewissen sie weiterhin plagen, bis sie die wahre Religion Gottes gefunden haben.  Wenn ein Mensch wirklich aufrichtig ist, dann wird Gott ihn zur Wahrheit führen:

“Denen aber, die rechtgeleitet sind, verstärkt Er die Führung und verleiht ihnen Gottesfürchtigkeit.” (Quran 47:17)

Freitag, 7. Dezember 2012

Prophet Muhammad (sav)




Prophet Muhammad (sav)


Können die Worte der Welt reichen, um dich zu erklären? 
Können die Augen die Pracht deines Gesichtes sehen? 
Können ohne dich in dieser Welt die Rosen aufblühen? 
Du bist die Rose der Rosen nur du mein Sultan, 
Prophet Muhammad, Sal lal la hu aley hi ve sellem.


Deine schöne, vorbildliche Moral erleuchtet unsere Welt 
Das Universum schweigt nicht und erzählt uns von dir. 
Fünf Mal am Tag das Gebet reinigt und poliert unser Herz 
Du bist der Sultan der Herzen nur du mein Sultan, 
Prophet Muhammad, Sal lal la hu aley hi ve sellem.


Du bist Muhammad der Vertrauenswürdige und bist schön 
Du bist der letzte auserwählte Prophet für uns alle 
Wie soll derjenige Gott erkennen, wenn er dich nicht kennt. 
Du bist der Sultan der Herzen nur du mein Sultan, 
Prophet Muhammad, Sal lal la hu aley hi ve sellem.


Von Mekka aus bist du in die Ganze Welt hineingeboren 
Gottes licht hast du mitgebracht in unsere Herzens räumen 
Bitte komme auch eines Tages zu uns in unseren träumen 
Du Sultan der herzen nur du mein einziger Sultan 
Prophet Muhammad, Sal lal la hu aley hi ve sellem.


Regeln und Verhalten beim Gebet (Du’a)





Regeln und Verhalten beim Gebet (Du’a)

1. Hab keine Zweifel im Du’a und zweifle nicht an seiner Erhörung, d. h. es soll nicht gesagt werden: „Verzeihe mir, wenn du willst.“, sondern: „Verzeihe mir!“ und sei sicher, dass 
dein Du’a erhört wird. 
Du sollst Allah mit dem ganzen Herzen rufen und es sollen dich keine deiner Sünden (egal, wie groß sie waren) daran hindern dein Du’a voller Demut zu tun, denn sogar das Du’a vom verfluchten Teufel direkt nach seiner Verfluchung wurde von Allah erhört (siehe Sura al-Hidschr 15:35-38): 
„Fluch soll auf dir (dem Teufel) sein bis zum Tag des Gerichts. Er sprach (der Teufel): `Mein Herr, so gewähre mir Aufschub bis zum Tage, an dem sie auferweckt werden.` Allah sprach: 
`Du bist unter denen, die Aufschub erlangen, bis zum Tage der bestimmten Zeit.`“ 

2. Wiederhole deine Du’a, mach es dem Propheten (s.a.s.) nach, denn wenn er Allah (t.) 
um etwas gebeten hat, tat er das drei Mal. Wenn man für jemanden bittet, soll man mit sich 
selbst beginnen. 

3. Du sollst nicht voreilig sein, d. h., du sollst nicht sagen: „Ich habe gebetet, aber mein Gebet wurde nicht erhört.“ 

4. Wähle für dein Du’a die passenden Zeiten, wie den Tag von Arafat, Ramadhaan, Laylatul Qadr, Freitag, Dämmerungszeiten und die Stunden im letzten Drittel jeder Nacht. 

5. Wähle die passenden Situationen, wie im Kampf für Allah (t.), die Zeit, in welcher der Regen fällt, Sujud im Gebet, nach den Pflichtgebeten und beim Fastenbrechen. 

6. Wähle die richtige Stimme und vergiss nicht, mit wem du sprichst. Deine Stimme soll zwischen normal reden und flüstern sein - nie laut. Denn du rufst Den Hörenden und Sehenden! Deine Lage soll demütig bis gebrochen sein und du sollst deine Armut Allah (t.) 
gegenüber ruhig zum Ausdruck bringen, denn wir sind die Armen und Er ist der Reiche. 

7. Du sollst dein Du’a mit Lobpreisungen von Allah (t.), Dank und dem Rühmen Allahs (t.) mittels seiner Eigenschaften und Namen sowie dem Segenswunsch für unseren Propheten (s.a.s.) eröffnen und ebenso sollst du es beenden. Danach sollst du mit deinen Händen über dein Gesicht streichen. 

8. Achte darauf, dass dein Essen, dein Trinken, deine Kleidung und deine ganze Habe aus Gutem/Erlaubtem  halal finanziert worden ist. Hebe deine Hände mit den Innenflächen zum Himmel und wirf deinen Blick auf den Platz deines Sujuds. 

9. Du solltest in Richtung Qiblah gewendet sein. Wenn du dich mit bekannten Du´as aus Qur´an und Sunnah begnügst, ist das gut. Wenn du freie eigene Du’a aus deinem Herzen machst, so vermeide Du’a, die ihre Wurzel nicht in unserer Religion haben.


10. Du sollst immer das Höchste verlangen. Wenn du z. B. um das Paradies bittest, bitte um al-Firdaus. 

11. Mach dich von innen für dein Du’a rein; wenn du jemandem Unrecht getan hast, gib ihm sein Recht zurück, wenn du eine Sünde begangen hast, so kehre dich zu Allah (t.) mit einer Tauba. Wende dich Allah (t.) mit dem Herzen zu, damit du einer von denen wirst, von denen Allah (t.) in Surat al-Baqarah (2:186) sagt: „Sie sollen Mir antworten, damit ich ihnen antworte.“ 

12. Unser Prophet Muhammad (s.a.s.) sagte: „Wer von den Muslimen dieser Welt Allah um etwas bittet, dessen Gebet wird Allah (t.) erhören oder Ungutes von ihm abwenden, es sei denn, er 
bittet um etwas, was nicht mit dem Islam vereinbar  ist oder seinen Verwandten schaden würde.“ 

13. Vergiss nicht deine Brüder und Schwestern in dein Du’a mit einzubeziehen. Allgemein- alle Handlungen beginnen mit „Bismi-Llah ar-Rahman ar-Rahiem“- begonnen wird Reines, Gutes (Ankleiden, Betreten des Hauses,…) mit rechts, anderes 
mit links (Entkleiden, Verlassen des Hauses,…) 

→ Bukhari 

Nach jedem Du’a An jedes Bittgebet schließt sich der Segenswunsch für unseren Propheten Muhammad (s.a.s.) 
an – die so genannte „Ibrahimia“: 

„Allahumma salli ´ala Muhammadin wa ´ala aali Muhammad, 
(Allah, schenke Muhammad Heil und der Familie Muhammads,) 
kama salaita ´ala Ibrahim wa ´ala aali Ibrahim. 
(so wie Du auch Ibrahim Heil geschenkt hast und der Familie Ibrahims.)  
Wa barik ´ala Muhammad wa ´ala aali Muhammad, 
(Und segne Muhammad und die Familie Muhammads,) 
kama barakta ´ala Ibrahim wa ´ala aali Ibrahim, fil ´alamin 
(so wie Du auch Ibrahim gesegnet hast und die Familie Ibrahims, in allen Welten,) 
Innaka hamidu-m-majiyd 
(Du bist der zu Preisende, der Rühmenswerte.)


40 Hadithe (Überlieferungen) des Propheten Muhammed, s.a.s.






Freitag, 9. November 2012

Das Glaubensbekenntnis im Islam (Schahada)




Glaubensbekenntnis  (Schahada)

Ein Glaubensbekenntnis ist im Islam ein öffentlicher Ausdruck des persönlichen Glaubens, zu dem sich der Sprecher bekennt.
Ein Glaubensbekenntnis dient der Anerkennung durch die Islamische Weltgemeinschaft (ummah) und fasst die wesentlichen Inhalte der Glaubensgrundlagen zusammen.

Das Glaubensbekenntnis (Schahada) eines Muslim ist:

"Ich bezeuge: Es gibt keinen Gott außer Allah und ich bezeuge, dass Muhammad der Gesandte Allahs ist."

(Aschhadu an la-ilaha-ill-Allah wa aschhadu anna Muhammadan rasulullah)

Das öffentliche Aussprechen des Glaubensbekenntnis in aufrichtiger Absicht (niyya) ist hinreichend, um als Muslim anerkannt zu werden. Für die innere Aufrichtigkeit ist der Glaube an den Stamm der Religion (usul-ad-din) bedeutungsvoll.

Das Glaubensbekenntnis ist auch das Erste, was einem Neugeborenem nach der Geburt in Form des Gebetsrufs ins Ohr geflüstert wird, und der letzte Gruß den ein Sterbender von sich gibt.

Das islamische Glaubensbekenntnis hat eine Besonderheit gegenüber allen anderen Bekenntnissen. Während die anderen Bekenntnisse mit "Ich glaube an..." beginnen, beginnt das islamische Bekenntnis mit einer deutlichen Ablehnung, was insbesondere im arabischen Wortlaut deutlich wird. Es beginnt mit "la" (nein), was eine Verneinung und Lossagung ist, denn erst wenn man sich von allem Falschen trennt, kann man die Wahrheit annehmen. Erst wenn das schmutzige Glas von allem Schmutzigen gereinigt wird, kann es saubere reinigende Wasser aufnehmen.

Das Glaubensbekenntnis wird auch als "beide Bekenntnisse" [schahadatain] bezeichnet, da es aus zwei Bekenntnissen besteht wobei das zweite Bekenntnis zum Propheten Muhammad (s.) aus gehend von dem Glaubensprinzip des Prophetentums aus dem ersten Bekenntnis der Einheit (tauhid) folgt.

Eine Variante des Glaubensbekenntnisses muss auch bei der Bekenntnisverlesung (taschahhud) im Ritualgebet rezitiert werden. Dort heißt es:

"Ich bezeuge: Es gibt keinen Gott außer Allah, Er ist Einzig und nichts ist ihm gleich, und ich bezeuge, dass Muhammad Sein Diener und Gesandter ist."

(Aschhadu la-ilaha-ill-Allah, wahdahu la scharika la, wa aschhadu anna Muhammadan abduhu wa rasuluhu)

Die Besonderheit dieser Variante besteht in der Tatsache, dass der Höchste aller Geschöpfe, Prophet Muhammad (s.) zuerst als Diener und dann erst als Gesandter [nabi] vorgestellt wird, denn nur die Stellung eines (idealen) Gottesdieners führt zum Prophetentum.

Aussprüche von Prophet Muhammad (sav)




Aussprüche von Prophet Muhammad (sav)

"Diejenigen unter den Gläubigen besitzen den stärksten Glauben, die das beste Verhalten an den Tag legen. Der beste unter euch ist derjenige, der die Frauen am besten behandelt."

  „Wer will, dass Allah ihn vor der schwierigen Situation im Jenseits bewahrt, soll jemanden in seiner Notlage helfen oder ihn von dort ganz herausholen."

"Betrachte keine gute Tat als bedeutungslos an, sei es denn auch nur ein Lächeln, dass du deinem Bruder entgegenbringst."

"Wenn ihr nicht sündigen würdet, würde Allah euch beseitigen und an eurer Stelle andere erschaffen, die sündigen, aber aufgrund ihrer Reue um Vergebung bitten, so dass Allah ihnen vergibt."

"Wenn ein junger Mensch einem älteren aufgrund seines Alters gütig ist, so wird Allah, ihm in seinem Alter jemanden zuweisen, der großzügig ihm gegenüber sein wird."

"Wer nicht freundlich und barmherzig handelt, bleibt auch von der Belohnung für gute Taten ganz fern."

"Derjenige, der eine kranke Person am Abend besucht, wird von 70.000 Engel begleitet, die bis zum nächsten Morgen um die Vergebung seiner Sünden beten. Für ihn wird ein Garten im Paradies bereitgestellt. Und wer jemanden am Morgen besucht besucht, den begleiten wiederum 70.000 Engel bis zum Abend und beten für seine Vergebung. Für ihn wird ein Garten im Paradies bereitgestellt."

"Macht es einfacher, erschwert es nicht. Gebt frohe Botschaft, rufet kein Abscheu hervor."

Allah sprach:"Meine Liebe ist denen versprochen, die sich um meinetwillen lieben, um meinetwillen zueinanderfinden, um meinetwillen gegenseitig besuchen und um meinetwillen füreinander Ausgeben."

"Die Gläubigen sind zueinander wie Ziegelsteine, die sich in der Wand mit gegenseitiger Kraft unterstützen."

"Allah gebietet euch gewiss euren Müttern zu dienen. Und dann gebietet Er euch wieder euren Müttern zu dienen. Und dann gebietet Er euch wiederum euren Müttern zu dienen. Dann gebietet Er euch euren Vätern zu dienen.
Dann gebietet Er euch eure Verwandschaft nach Verwandschaftsgrad zu behüten."

"Allah, der Allmächtige, zeigt Seine Barmherzigkeit den Barmherzigen. Seit barmherzig zu denen auf der Erde, damit ihr Barmherzigkeit von denen bekommt, die im Himmel sind."

"Hasst euch nicht gegenseitig! Seid nicht neidisch gegeneinander! Kehrt euch nicht den Rücken zu! O ihr Diener Allahs, werdet zu Geschwistern. Es ist dem Muslim nicht erlaubt, länger als drei Tage seinem Bruder gegenüber gekränkt zu sein."
Dies ist nur ein kleiner Teil seiner vielen Aussprüche zur Barmherzigkeit Gottes.

Als gläubige Muslime mit dem Glauben, dass er der letzte Prophet ist, ist es unsere Aufgabe, ihn und seine Botschaft kennenzulernen.
Diese Ausspruch-Sammlung zeigt uns durch die Worte des
Propheten Muhammed (Friede sei mit Ihm) nur einen Aspekt seines edlen Charakters.


Aussprüche des Propheten Muhammad (s.a.v.)



Aussprüche des Propheten Muhammad (s.a.v.)


Der Prophet war eines Tage zu den Leuten hinausgegangen, als ein Mann zu ihm kam und sagte: „Was ist iman?“ Er sagte: „Iman ist, daß du an Allah glaubst, an Seine Engel, an das Zusammentreffen mit Ihm und an Seine Gesandten und an die Auferstehung.“ Er fragte: „Was ist Islam?“: Er sagte: „ Islam ist, daß du Allah dienst, Ihm nichts beigesellst, das Gebet einhältst, die zakat zahlst und den ramadan hindurch fastest.“ Er fragte: „Was ist ihsan?“: Er sagte: „Daß du Allah dienst, als ob Du ihn siehst. Denn selbst wenn du Ihn nicht siehst, so sieht er Dich doch.“ (Abu Huraira; Buchari)

Allahs Gesandter hat gesagt: „Der im Glauben vollkommenste unter den Gläubigen ist der mit dem besten Charakter.“ (Abu Huraira; Abu Dawud, Darimi)

Allahs Gesandter hat gesagt: „Die Sache des Gläubigen ist wunderbar. Alle seine Angelegenheiten sind gut für ihn, und dies ist bei niemandem so außer dem Gläubigen. Wenn ihm etwas Schlechtes widerfährt, ist er geduldig, und dadurch wird es gut für ihn, und wenn ihm Gutes widerfährt, ist er dankbar, und dadurch wird es gut für ihn.“ (Suhaib; Muslim)

Ibn Abbas berichtete: Ich hört Allahs Gesandten sagen: „Derjenige ist nicht gläubig, der sich satt ißt, während sein Nachbar an seiner Seite hungert.“ (Ibn Abbas; Baihaqi)

Selten hielt Allahs Gesandter eine Ansprache, ohne zu sagen: „Keinen Glauben hat der , dem man kein Vertrauen entgegenbringt, und ohne Religion ist der, der seine Zusagen nicht einhält.“ (Anas; Mischkat)

Allahs Gesandter hat gesagt: „Allah spricht: ´Nichts, wodurch Mein Diener sich mir nähert, ist mir lieber, als was ich ihm als Pflicht auferlegte. Doch Mein Diener hört nicht auf, sich Mir durch freiwilliges Tun zu nähern, bis ich ihn (dafür) liebe. Und wenn Ich ihn liebe, dann bin Ich sein Ohr, mit dem er hört, und sein Auge, mit dem er sieht, seine Hand, mit der er etwas greift, und sein Fuß, mit dem er geht.“ (Abu Huraira; Buchari)

Der Prophet hat gesagt : „Religion ist leicht; und niemand macht die Religion schwerer, ohne, daß sie ihn übermannt. Leitet daher zum Rechten und seid maßvoll und freut euch und bittet um (Allahs) Hilfe frühmorgens, abends und in einem Teil der Nacht.“ (Abu Huraira; Buchari)